Die Telekom kündigt regelmäßig inaktive Prepaid-Verträge. Im ersten Quartal 2010 hat es 700.000 Prepaid-Kunden getroffen, welche ihr Gesprächsguthaben zwei Jahre nicht aufgeladen haben sowie ihr Prepaidhandy zwei Monate nicht aktiv genutzt haben. In der Regel wird der Kunde vor Deaktivierung der Karte schriftlich informiert und hat anschließend vier Wochen Zeit das Guthaben wieder aufzuladen, so ein Telekomsprecher. Grund für die Kündigungen sei, dass die ungenutzten Karten zu viel Kapazitäten binden würden.
Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein wirft der Telekom zwar vor, ohne jegliche Rechtsgrundlage zu handeln, mit diesen Maßnahmen steht die Telekom jedoch nicht alleine da. Auch anderen Prepaid-Anbieter limitieren oft die Gültigkeit des Guthabens auf eine bestimmte Zeit. Achten Sie daher immer auf solche Informationen, falls Sie zu den Wenigtelefonierern gehören. Die Telekom versichert jedoch, dass eventuelles Restguthaben dem Kunden erstattet wird. Sollten Sie zu den betroffenen Kunden gehören, sollten Sie in jedem Fall auf die Erstattung des noch nicht verbrauchten Guthabens pochen!





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